Strom- und Gasverträge professionell vergleichen und ausschreiben.
Ausgangslage: Energie ist einer der größten Kostenblöcke im Hotelbetrieb.
Für Hotels ist Energie kein Nebenthema. Strom und Gas sind essenziell für den laufenden Betrieb – von Beleuchtung und Klimatisierung über Küche, Wäscherei und Wellnessbereiche bis hin zur Warmwasserbereitung. Gleichzeitig zählen Energiekosten zu den am stärksten schwankenden und am schwierigsten planbaren Kostenpositionen.
Viele Hotelbetreiber, ob Einzelhotel oder Hotelkette, stehen daher regelmäßig vor denselben Fragen:
- Zahle ich aktuell marktgerechte Preise?
- Habe ich einen echten Marktvergleich – oder stammt mein Preis nur vom bisherigen Versorger?
- Könnte ich durch Wettbewerb bessere Konditionen erzielen?
- Und: Kann ich das Ganze rechtssicher und nachvollziehbar dokumentieren?
Typische Herausforderungen in der Hotellerie.
Hoher Verbrauch – aber wenig Zeit für Beschaffung.
Hotels haben häufig einen hohen und konstanten Energiebedarf, verfügen aber selten über eigene Beschaffungsexpertise. Die Priorität liegt klar auf dem Kerngeschäft: Gästezufriedenheit, Auslastung, Personal, Servicequalität. Energieeinkauf wird oft „nebenbei“ erledigt – mit entsprechendem Optimierungspotenzial.
Tarifgeschäft statt Wettbewerb.
In der Praxis verbleiben viele Hotels im Tarifgeschäft oder übernehmen schlicht das Folgeangebot des bisherigen Versorgers. Ein echter Marktvergleich findet nicht statt. Das Ergebnis: begrenzte Transparenz und häufig unnötig hohe Preise.
Unterschiedliche Strukturen bei Hotelketten.
Bei Hotelgruppen oder Ketten kommt zusätzliche Komplexität hinzu:
- mehrere Standorte
- unterschiedliche Verbrauchsprofile
- verschiedene Gesellschaften als Vertragspartner
- getrennte Kostenstellen und Abrechnungspflichten.
Ohne ein strukturiertes System ist eine zentrale, vergleichbare Beschaffung kaum möglich.
„Energieausschreibung klingt komplex – ist es aber nicht.“
Viele Hotelbetreiber verbinden mit dem Begriff „Ausschreibung“ einen hohen organisatorischen Aufwand: umfangreiche Unterlagen, komplizierte Prozesse und viel Abstimmungsbedarf. In der Praxis führt genau diese Annahme oft dazu, dass gar nicht ausgeschrieben wird, sondern stattdessen beim bisherigen Versorger verlängert oder ein Einzelangebot eingeholt wird.
Tatsächlich unterscheidet sich eine digitale Energieausschreibung über biddingground kaum vom Aufwand einer klassischen Vertragsverlängerung. Benötigt werden im Wesentlichen dieselben Informationen: Verbrauchsdaten, Zählpunkte und der gewünschte Lieferzeitraum. Der Unterschied liegt im Prozess: Statt einzelner Gespräche und unstrukturierter Angebote führt die Plattform Schritt für Schritt durch die Ausschreibung, stellt einheitliche Parameter sicher und holt vergleichbare Angebote automatisiert ein.
Für Hotels bedeutet das: kein zusätzlicher Mehraufwand, aber deutlich mehr Transparenz, Wettbewerb und Entscheidungsgrundlage – ohne Energieeinkauf zum eigenen Projekt machen zu müssen.
Warum sich eine Ausschreibung für Hotels besonders lohnt.
Wettbewerb senkt Preise.
Der entscheidende Hebel liegt im Wettbewerb. Werden mehrere qualifizierte Energieversorger gleichzeitig angefragt und erhalten identische Ausschreibungsparameter, entsteht ein fairer Preisvergleich. Erfahrungsgemäß gibt es bei identischer Leistung teils erhebliche Preisunterschiede zwischen den Angeboten.
Größere Mengen, bessere Konditionen.
Gerade bei Hotelketten oder mehreren Objekten lohnt sich die Bündelung von Energiemengen. Größere Volumina sind für Versorger planbarer und verursachen geringere relative Verwaltungs- und Risikokosten. Ein Vorteil, der sich im Arbeitspreis widerspiegelt.
Sonderkundenverträge statt Tarife.
Ab einer gewissen Abnahmemenge sind Versorger bereit, Sonderkundenverträge anzubieten. Diese fixieren den reinen Energiepreis, während Steuern, Abgaben und Netzentgelte transparent ausgewiesen werden. Das schafft Vergleichbarkeit und gezielte Optimierungsmöglichkeiten. Die Preisvorteile im Sonderkundensegment ergeben sich dabei nicht allein aus dem Wettbewerb, sondern auch aus Mengeneffekten, geringeren relativen Verwaltungskosten und einer planbareren Risikostruktur für die Versorger.
Individuelle Beschaffungsmodelle statt Standardverträge.
Nicht jedes Hotel passt in ein starres Standardprodukt. Saisonale Auslastung, unterschiedliche Verbrauchsprofile oder interne Vorgaben zur Nachhaltigkeit erfordern oft individuellere Lösungen als einen klassischen Festpreisvertrag. Genau hier bietet biddingground zusätzliche Flexibilität.
Im Rahmen der Ausschreibung können Hotels gezielt festlegen, welche Beschaffungsmodelle berücksichtigt werden sollen – etwa Festpreisverträge, Modelle mit Spotmarkt-Anteil, tranchenbasierte Beschaffung oder Kombinationen aus beidem. So lassen sich Preisrisiken steuern und gleichzeitig Chancen am Markt nutzen.
Auch Nachhaltigkeitsanforderungen können sauber abgebildet werden: Ob zertifizierter Ökostrom, Herkunftsnachweise oder bestimmte CO₂-Kriterien – alle relevanten Parameter werden vorab definiert und gelten verbindlich für alle angefragten Versorger. Dadurch bleiben die Angebote trotz individueller Anforderungen vollständig vergleichbar.
Wichtig dabei: Die Komplexität entsteht nicht im operativen Alltag des Hotels, sondern wird einmalig im Ausschreibungsprozess strukturiert abgebildet. biddingground sorgt dafür, dass individuelle Anforderungen nicht zu Intransparenz führen, sondern systematisch und vergleichbar in den Markt gegeben werden.
Energiebeschaffung für Einzelhotels und Hotelketten – kein Widerspruch.
Ein häufiger Irrtum: Entweder alles zentral oder alles einzeln. In der Praxis geht beides.
Mit biddingground können:
- alle Standorte gemeinsam ausgeschrieben werden, um Mengeneffekte zu erzielen
- jede Abnahmestelle dennoch separat abgerechnet werden
- unterschiedliche Gesellschaften als Vertragspartner je Abnahmestelle hinterlegt werden
So bleibt die interne Struktur erhalten, während die Beschaffung gebündelt und professionell organisiert wird.
Transparenz und Nachvollziehbarkeit als entscheidender Faktor.
Gerade in der Hotellerie – insbesondere bei Investoren, Eigentümergesellschaften oder komplexen Betreiberstrukturen – spielt Nachvollziehbarkeit eine zentrale Rolle. Energieverträge müssen nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch sauber dokumentiert und jederzeit erklärbar sein.
Mit dem bidReport bildet biddingground den gesamten Ausschreibungsprozess vollständig und revisionssicher ab. Dokumentiert wird jeder einzelne Schritt – von der Anlage der Ausschreibung über die definierten Parameter bis hin zur finalen Vergabe.
Der bidReport zeigt unter anderem,
- welche Ausschreibungsparameter festgelegt wurden,
- Welche Energieversorger zur Angebotsabgabe eingeladen waren,
- Welche Versorger Angebote abgegeben haben,
- zu welchen Konditionen diese Angebote vorlagen
- und auf welcher Grundlage der Zuschlag letztlich erteilt wurde.
Entlastung für den operativen Hotelbetrieb.
Ein oft unterschätzter Vorteil: Zeitgewinn.
Statt Angebote einzeln anzufragen, Tabellen zu pflegen und Bedingungen manuell zu vergleichen, führt biddingground strukturiert durch den Prozess. Stammdaten wie Zählpunkte, Verbräuche und Abrechnungslogiken können gespeichert und bei Folgeausschreibungen wiederverwendet werden.
Das Ergebnis: Weniger Abstimmungsaufwand, klarere Entscheidungen und mehr Fokus auf den Hotelbetrieb.
biddingground: Die digitale Lösung für die Hotellerie.
biddingground ist die digitale Plattform für Strom- und Gasausschreibungen im Gewerbe- und Industriebereich – und damit ideal für Hotels und Hotelketten.
Hotels profitieren von:
- strukturierter Ausschreibung statt Einzelanfragen
- echter Vergleichbarkeit aller Angebote
- Bündelung mehrerer Standorte bei gleichzeitiger Trennung von Verträgen und Abrechnung revisionssicherer Dokumentation
- transparenten Kosten und klar definierten Paketen (z. B. bidBasic).
Fazit: Energiebeschaffung als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor in der Hotellerie.
Hotels arbeiten heute datengetrieben, effizient und qualitätsorientiert. Der Energieeinkauf sollte dazu passen. Eine strukturierte Ausschreibung schafft Transparenz, Wettbewerb und Planungssicherheit – unabhängig davon, ob es sich um ein einzelnes Hotel oder eine gesamte Kette handelt.
Mit biddingground wird Energiebeschaffung planbar, vergleichbar und nachvollziehbar und damit zu einem echten wirtschaftlichen Hebel.
FAQs
Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:
- Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
- Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).
Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.
Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.
Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.
Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.
Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:
- Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
- Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).
Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.
Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.
Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.
Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.