bidWissen zum Thema:

Gewerbegas und Gewerbestrom für Bäckereien.

Kosten senken durch Ausschreibungen.

Bäckereien zählen zu den energieintensiven Handwerken – wer Gewerbegas und Strom strukturiert ausschreibt, senkt dauerhaft Energiekosten und gewinnt Planungssicherheit.

Energie ist für Bäckereien längst ein strategisches Thema.

Backofen, Kälte, Licht, Lüftung – in kaum einer Branche ist der Energieverbrauch so direkt mit dem Kerngeschäft verbunden wie im Bäckerhandwerk. Laut einer Studie des Bundesverbands Bäckerei sind Energie- und Betriebskosten heute ein entscheidender Kostenblock. Im Schnitt entfallen je nach Betriebsgröße 5 – 12 % der Gesamtkosten auf Strom und Gas, in energieintensiven Produktionsbetrieben sogar deutlich mehr.

Der reine Energiepreis ist nur ein Teil der Strom- oder Gasrechnung. Hinzu kommen staatliche Abgaben, Netzentgelte, Umlagen und seit einigen Jahren der CO₂-Preis.

CO₂-Kosten bei Gas und Strom – kurz erklärt.

  • Gas: CO₂-Preis fällt direkt auf den Brennstoff an. Mehr Verbrauch ⇒ höhere CO₂-Kosten.
  • Strom: CO₂-Kosten stecken indirekt im Preis (Stromerzeuger zahlen beim Verbrauch fossiler Brennstoffe Zertifikate; Kosten werden als Bestandteil der Erzeugungskosten weitergegeben).

Gerade für Bäckereien mit hohem Gasverbrauch wirkt sich dieser Effekt immer stärker aus, da Gas als fossiler Energieträger im Fokus der Klimapolitik steht. Der CO₂-Preis wird politisch gewollt Schritt für Schritt steigen. Das bedeutet: Auch wenn sich der Strom- oder Gaspreis an der Börse entspannt, können sich die Gesamtkosten trotzdem erhöhen. Wer hier nur abwartet, wird überrascht und meist negativ. Der beeinflussbare Hebel bleibt der reine Energiepreis.

Preisvergleich? Für Bäckereien oft zweitrangig, doch entscheidend für den Erfolg.

Für viele Bäckereien steht verständlicherweise das Kerngeschäft – von der Teigbereitung bis zum frischen Brot aus dem Ofen – im Mittelpunkt. Das Thema Energiebeschaffung gerät dabei gerne in den Hintergrund: Unter Zeitdruck und personeller Belastung wird z. B. einfach das Folgeangebot des bisherigen Versorgers angenommen – eine bequeme, aber oft teure Lösung bei der Beschaffung von Gewerbegas und Gewerbestrom.

Preise für gewerbliche Gas- und Stromverträge variieren je nach Anbieter, Lieferzeitpunkt und Vertragsdauer mitunter um mehrere Cent pro Kilowattstunde. Bei einem Jahresverbrauch von 500.000 kWh kann ein Preisunterschied von nur 1 Cent/kWh zu einer zusätzlichen Belastung von 5.000 EUR jährlich führen. Bei größeren Volumina können es fünfstellige Beträge sein – eine erhebliche Summe für die meisten Betriebe.

Faustformel:

1 Cent/kWh Unterschied = 10 € je 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Wettbewerb bringt spürbare Vorteile – und biddingground macht es möglich.

Für viele Betriebe – insbesondere Bäckereien – ist eine strukturierte Energiebeschaffung mit Abgleich mehrerer Angebote bei knappen Personalressourcen ein nicht zu leistender Aufwand. Verständlich, schließlich steht das Handwerk im Fokus. Doch gerade dort lohnt es sich: Studien zeigen, dass Wettbewerb im Ausschreibungsprozess von Gewerbestrom und Gewerbegas regelmäßig zu spürbar günstigeren Konditionen führt, da Energieversorger im Wettbewerb unter Vergleichsdruck Preis und Konditionen schärfen.

biddingground ist die digitale Plattform, die Wettbewerb durch Energieausschreibungen zugänglich macht – auch für kleinere Gewerbekunden und Backbetriebe: Mit wenigen Angaben (Verbrauch, Lieferzeitraum, Verbrauchsstelle, Lastgang) erhalten Bäckereien verbindliche, vergleichbare Angebote geprüfter Versorger. Und das kostenfrei im bidBasic-Paket.

Der Effekt: Durch transparente Konditionsdarstellung und echten Wettbewerb sinken die Preise – ohne Mehraufwand für den Betrieb.

Langfristig denken: Warum Terminmarktkurven helfen können.

Die Energiemärkte bewegen sich in Zyklen. Lieferjahre in der Zukunft werden günstiger bewertet als das jeweils kommende Jahr, ein Effekt, der als Backwardation bekannt ist. Für Betriebe mit konstantem Verbrauch, wie Bäckereien, kann es sich lohnen, über mehrere Jahre im Voraus Energie zu beschaffen und die Preise zu sichern. So lassen sich Preisspitzen glätten und Budgets sicher kalkulieren. In Verbindung mit einem transparenten Angebotsvergleich entsteht Planungssicherheit – ein entscheidender Vorteil in einem Marktumfeld mit hoher Preisvolatilität.

Mehr Volumen, bessere Preise: Warum die Bündelung für Bäckereien besonders attraktiv ist.

Viele Bäckereibetriebe verfügen über mehrere Standorte – Filialen, Produktionsstätten, Verkaufsstellen. In der Praxis werden diese Energieverträge jedoch häufig einzeln je Abnahmestelle abgeschlossen. Das führt zu vielen verschiedenen Vertragslaufzeiten, Konditionen und Preisen und verschenkt ein enormes Einsparpotenzial.

Mit biddingground können alle Abnahmestellen eines Betriebs in einer einzigen Ausschreibung gebündelt werden. Das erhöht die ausgeschriebene Gesamtmenge deutlich und damit den Wettbewerb unter den Versorgern. Für größere Bäckereien entsteht so ein klarer Preisvorteil: Mehr Menge bedeutet in der Regel bessere Konditionen, weil Versorger große Energiemengen effizienter kalkulieren können. Gleichzeitig bleibt die Abrechnung flexibel: Für jede einzelne Filiale können weiterhin separate Rechnungsempfänger, Kostenstellen oder Ansprechpartner hinterlegt werden.

Die Bündelung vereinfacht also nicht nur die Verwaltung, sondern sorgt auch für spürbare Mengeneffekte, die sich direkt in niedrigeren Energiepreisen niederschlagen können – ein wichtiger Faktor in einer Branche, in der Energie ein zentraler Kostenblock ist.

Versorger mit Branchenfokus – ein Vorteil für Bäckereien.

Ein weiterer Pluspunkt: Auf biddingground sind auch Energieversorger vertreten, die sich speziell auf Filialisten und Bäckereien spezialisiert haben. Diese Anbieter kennen die Verbrauchsstrukturen im Bäckerhandwerk – etwa typische Lastspitzen durch Backzeiten, hohen Gasbedarf in der Produktion oder den kontinuierlichen Betrieb von Kühlanlagen.

Dadurch können solche Versorger oft zielgenauer kalkulieren und attraktivere Angebote erstellen als allgemeine Tarifversorger. Für Betriebe mit mehreren Filialen ist dies besonders wertvoll: Sie profitieren nicht nur vom Wettbewerb, sondern auch von Anbietern, die die Besonderheiten ihrer Branche verstehen und in die Preisgestaltung einfließen lassen.

Fazit: Energie ausschreiben, von der Kostenposition zum Wettbewerbsfaktor.

Für den Bäckermeister zählt am Ende nicht nur der Preis pro Kilowattstunde, sondern ob der Betrieb planbar und zuverlässig läuft. Stark schwankende Kosten wirken sich direkt auf die Kalkulation jedes Brötchens aus. Steigende CO₂-Kosten, höhere Netzentgelte und neue Umlagen setzen die Betriebe zusätzlich unter Druck – gerade bei Backöfen und Kälteanlagen, die viel Gas und Strom benötigen.

Mit dem kostenlosen bidBasic-Paket können Bäckereien ihre Strom- und Gaskosten einfach und strukturiert ausschreiben – und so den Wettbewerb nutzen, um den reinen Energiepreis zu senken. Genau dieser Anteil wird in Zukunft entscheidend sein: Während Abgaben, Umlagen, Steuern und insbesondere die CO₂-Kosten stetig steigen, lässt sich nur der Energiepreis selbst aktiv beeinflussen. Wer frühzeitig vergleicht und sich langfristige Konditionen sichert, kann sich vor Preisspitzen schützen, Investitionen planen und sich so einen klaren Wettbewerbsvorteil sichern – gerade in einem zunehmend kostensensiblen Markt.

FAQs

Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:

  • Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
  • Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).

Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.

Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.

Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.

Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.

Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:

  • Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
  • Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).

Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.

Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.

Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.

Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.