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Lastgangdaten anfordern: Warum es sich lohnt.

Analyse am Schreibtisch mit Charts – Lastgangdaten anfordern für fundierte Strom- und Gasausschreibungen

Was genau sind eigentlich Lastgangdaten  und warum spielen sie plötzlich eine so wichtige Rolle, wenn es um Strom- oder Gasverträge geht? Viele Unternehmen stoßen erst dann auf den Begriff, wenn sie sich intensiver mit ihrer Energiebeschaffung beschäftigen. Gleichzeitig ist oft unklar, welchen konkreten Nutzen diese Daten überhaupt haben.

Dieser Artikel erklärt, was Lastgangdaten sind, wie und wo diese angefordert werden können und warum sie eine zentrale Grundlage für bessere Konditionen in der Energiebeschaffung sind.

Unter Strom und wenig Zeit? 
bidWissen kompakt bündelt die wichtigsten Infos.

Unternehmen, die ihren Energievertrag neu vergeben möchten, stoßen früher oder später auf den Begriff Lastgangdaten. Das betrifft vor allem größere Gewerbe- und Industriestandorte, bei denen der Energieverbrauch zeitlich detailliert gemessen wird.

Viele Unternehmen kennen zunächst nur den Gesamtverbrauch aus der Jahresrechnung. Für Energielieferanten ist jedoch zusätzlich entscheidend, wann genau Energie verbraucht wird und wie sich der Bedarf über den Tag oder das Jahr verteilt. Genau diese Informationen liefern Lastgangdaten Strom und Gas-Lastgangdaten.

Fehlen diese Daten, müssen Anbieter das Verbrauchsverhalten häufig schätzen. Dadurch steigt das Risiko in der Kalkulation, was in der Praxis oft zu höheren Risikoaufschlägen führt. Oder sogar dazu, dass gar kein Angebot abgegeben wird. Deshalb lohnt es sich, Lastgangdaten frühzeitig anzufordern und ihre Bedeutung für Energiebeschaffung zu verstehen.

Was sind Lastgangdaten und was sagen sie aus?

Was passiert, wenn Lastgangdaten nicht angefordert werden?

Lastgangdaten sind für Energielieferanten eine wichtige Grundlage für die realistische Kalkulation ihrer Angebote, da sie sonst mit Annahmen oder Durchschnittswerten arbeiten müssen. Je genauer der Verbrauch beschrieben ist, desto geringer fallen die kalkulatorischen Risiken und Risikoaufschläge aus. Das führt meist dazu, dass Angebote günstiger ausfallen.

Energiepreis-Chart – Lastgangdaten anfordern und Verbrauchsprofile für Ausschreibungen nutzen

Lastgangdaten werden grundsätzlich vom zuständigen Messstellenbetreiber bereitgestellt. Das kann entweder der örtliche Netzbetreiber oder ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber sein. In der Praxis ist die Bereitstellung häufig kostenfrei möglich. Nur in besonderen Fällen (zum Beispiel bei umfangreichen historischen Datenabfragen oder speziellen Datenaufbereitungen) können zusätzliche Kosten entstehen. Hat man die Daten angefragt, werden die Lastgangdaten meist innerhalb weniger Tage bis Wochen zur Verfügung gestellt. 

Diese Daten braucht man für die Anforderung von Lastgangdaten.

Die Anforderung von Lastgangdaten beim Messstellenbetreiber erfolgt meist unkompliziert über ein Online-Portal, ein Formular oder alternativ per E-Mail. Hierfür braucht man:

  • Marktlokationsnummer (MaLo-ID)
  • Adresse der Abnahmestelle
  • gewünschter Zeitraum der Daten
  • Ansprechpartner des Unternehmens

In vielen Fällen werden die Daten anschließend als Excel- oder CSV-Datei bereitgestellt. Dadurch lassen sich Lastgangdaten Strom und Gasdaten einfach weiterverarbeiten und für Energiebschaffung oder Verbrauchsanalysen nutzen.

Unternehmen können auch Dritte bevollmächtigen, Lastgangdaten in ihrem Namen anzufordern. Mit einer entsprechenden Vollmacht unterstützt biddingground bei Bedarf dabei, Lastgangdaten beim Messstellenbetreiber anzufordern und für die Energiebschaffung aufzubereiten.

Diese Zeiträume sollte man anfordern.

Für Verbrauchsanalysen werden in der Regel Lastgangdaten der letzten 12 Monate benötigt, da dieser Zeitraum eine belastbare Grundlage für die Bewertung des Verbrauchsverhaltens bietet. In manchen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, zusätzlich längere Zeiträume auszuwerten, um saisonale Schwankungen und wiederkehrende Verbrauchsmuster besser zu verstehen. 

Denn je vollständiger und nachvollziehbarer die Datenbasis ist, desto präziser können Energielieferanten Lastgangdaten für Strom und Gasprofile einschätzen und desto belastbarer fallen die Angebote aus.

Ob Lastgangdaten vorliegen, hängt maßgeblich davon ab, wie ein Standort gemessen wird. In der Energiewirtschaft werden dabei unterschiedliche Messkonzepte eingesetzt, die bestimmen, ob und in welcher Form Lastgangdaten verfügbar sind.

SLP: Das Standardlastprofil.

Viele kleinere Gewerbe- und Haushaltskunden werden über sogenannte Standardlastprofile (SLP) abgerechnet. Dabei wird der Verbrauch nicht fortlaufend in kurzen Zeitintervallen gemessen, sondern zunächst nur als Gesamtverbrauch über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Das bedeutet: Es liegen in der Regel keine echten Lastgangdaten vor, sondern lediglich ein standardisiert abgebildetes Verbrauchsverhalten. Für kleinere Standorte ist das üblich, für präzisere Energiebeschaffung oder Verbrauchsanalysen jedoch weniger aussagekräftig.

RLM: Die registrierende Leistungsmessung.

Größere Gewerbe- und Industriestandorte werden häufig über registrierende Leistungsmessung (RLM) erfasst. Dabei misst der Zähler den tatsächlichen Energieverbrauch in kurzen Zeitintervallen, sodass daraus die klassischen Lastgangdaten entstehen.

Damit liefert die registrierende Leistungsmessung ein deutlich genaueres Bild des tatsächlichen Verbrauchsverhaltens als ein Standardlastprofil. Gerade für Energiebeschaffung und Angebotskalkulationen sind Lastgangdaten für Strom und Gasdaten aus RLM-Messungen deshalb besonders wichtig.

iMSys: Moderne Messsysteme.

Mit dem Rollout intelligenter Messsysteme entstehen zunehmend auch bei kleineren Stromverbrauchern detaillierte Verbrauchsdaten. Nach dem Messstellenbetriebsgesetz sollen solche Systeme unter anderem bei Verbrauchsstellen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 kWh installiert werden.

Dadurch können intelligente Messsysteme (iMSys) auch außerhalb klassischer RLM-Abnahmestellen eine wertvolle Datengrundlage liefern. Verbrauchsanalysen werden genauer und zugleich können Lastgangdaten beziehungsweise lastgangähnliche Profile künftig breiter für die Energiebeschaffung genutzt werden.

Lastgangdaten können auch bei Netzentgelten eine Rolle spielen.

Lastgangdaten sind nicht nur für die Energiebeschaffung relevant, sondern können auch dabei helfen, den Energieverbrauch eines Standorts genauer zu analysieren. Gerade bei größeren RLM-Abnahmestellen lässt sich damit erkennen, wann hohe Leistungswerte auftreten und wie sich diese auf einzelne Kostenbestandteile auswirken.

Lastspitzen beeinflussen die Netzentgelte.

Lastspitzen sind Zeitpunkte, an denen der Stromverbrauch besonders hoch ist. In vielen Netzentgeltsystemen wirken sich solche Spitzen direkt auf leistungsabhängige Entgelte aus und können dadurch die Netzkosten erhöhen.

Lastgangdaten machen Belastungsschwerpunkte sichtbar.

Durch die Analyse von Lastgangdaten können Unternehmen nachvollziehen, zu welchen Zeiten besonders hohe Leistungswerte auftreten und welche Prozesse oder Anlagen dafür verantwortlich sind. Dadurch wird das Verbrauchsverhalten nicht nur transparenter, sondern auch gezielt auswertbar.

Lastprofile lassen sich unter Umständen optimieren.

Wenn Lastspitzen erkannt werden, können Unternehmen prüfen, ob sich diese organisatorisch oder technisch reduzieren lassen. In einigen Fällen ist es dadurch möglich, Lastprofile zu glätten und Netzentgelte durch zeitliche Verschiebung energieintensiver Prozesse oder gezieltes Lastmanagement zu optimieren.

Lastgangdaten schaffen zusätzliche wirtschaftliche Transparenz.

Viele Energiemanagementsysteme und Energieberater nutzen Lastgangdaten deshalb auch für Effizienzanalysen und Optimierungsmaßnahmen. Selbst wenn das nicht für jedes Unternehmen gleich relevant ist, helfen diese Daten dabei, auch Energie- und Netzkosten besser zu verstehen.

Sie wollen mehr zum Zusammenhang zwischen Lastgangdaten und Netzentgelten erfahren? Wie Netzentgelte mithilfe der Lastganganalyse gezielt gesenkt werden können, haben wir in einem anderen bidWissen Artikel behandelt. Hier geht’s zum Beitrag.

Lastgangdaten zeigen nicht nur, wie viel Energie ein Unternehmen verbraucht, sondern vor allem auch, wann und in welcher Höhe dieser Verbrauch anfällt. Genau deshalb bilden sie eine zentrale Grundlage, um das tatsächliche Verbrauchsverhalten realistisch einzuschätzen und Energieangebote präzise zu kalkulieren.

Gerade bei größeren Gewerbe- und Industriestandorten gehören Lastgangdaten zu den wichtigsten Unterlagen für eine strukturierte Energiebeschaffung. Unternehmen können diese Daten beim zuständigen Messstellenbetreiber anfordern oder einen Dienstleister damit beauftragen.

Wer Lastgangdaten frühzeitig anfordert und für die Energiebeschaffung bereitstellt, schafft damit die Voraussetzung für transparente Vergleiche, belastbare Angebote und bessere Konditionen in der Energiebeschaffung.

Ausgangslage: Ohne Verbrauchsdaten wird Energiebeschaffung
schnell ungenau.

Unternehmen, die ihren Energievertrag neu vergeben möchten, stoßen früher oder später auf den Begriff Lastgangdaten. Das betrifft vor allem größere Gewerbe- und Industriestandorte, bei denen der Energieverbrauch zeitlich detailliert gemessen wird.

Viele Unternehmen kennen zunächst nur den Gesamtverbrauch aus der Jahresrechnung. Für Energielieferanten ist jedoch zusätzlich entscheidend, wann genau Energie verbraucht wird und wie sich der Bedarf über den Tag oder das Jahr verteilt. Genau diese Informationen liefern Lastgangdaten Strom und Gas-Lastgangdaten.

Fehlen diese Daten, müssen Anbieter das Verbrauchsverhalten häufig schätzen. Dadurch steigt das Risiko in der Kalkulation, was in der Praxis oft zu höheren Risikoaufschlägen führt. Oder sogar dazu, dass gar kein Angebot abgegeben wird. Deshalb lohnt es sich, Lastgangdaten frühzeitig anzufordern und ihre Bedeutung für Energiebeschaffung zu verstehen.

Was sind Lastgangdaten und was sagen sie aus?

Was passiert, wenn Lastgangdaten nicht angefordert werden?

Lastgangdaten sind für Energielieferanten eine wichtige Grundlage für die realistische Kalkulation ihrer Angebote, da sie sonst mit Annahmen oder Durchschnittswerten arbeiten müssen. Je genauer der Verbrauch beschrieben ist, desto geringer fallen die kalkulatorischen Risiken und Risikoaufschläge aus. Das führt meist dazu, dass Angebote günstiger ausfallen.

Energiepreis-Chart – Lastgangdaten anfordern und Verbrauchsprofile für Ausschreibungen nutzen

Lastgangdaten beim Netzbetreiber anfordern: So funktioniert es.

Lastgangdaten werden grundsätzlich vom zuständigen Messstellenbetreiber bereitgestellt. Das kann entweder der örtliche Netzbetreiber oder ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber sein. In der Praxis ist die Bereitstellung häufig kostenfrei möglich. Nur in besonderen Fällen (zum Beispiel bei umfangreichen historischen Datenabfragen oder speziellen Datenaufbereitungen) können zusätzliche Kosten entstehen. Hat man die Daten angefragt, werden die Lastgangdaten meist innerhalb weniger Tage bis Wochen zur Verfügung gestellt.

Diese Daten braucht man für die Anforderung von Lastgangdaten.

Die Anforderung von Lastgangdaten beim Messstellenbetreiber erfolgt meist unkompliziert über ein Online-Portal, ein Formular oder alternativ per E-Mail. Hierfür braucht man:

  • Marktlokationsnummer (MaLo-ID)
  • Adresse der Abnahmestelle
  • gewünschter Zeitraum der Daten
  • Ansprechpartner des Unternehmens

In vielen Fällen werden die Daten anschließend als Excel- oder CSV-Datei bereitgestellt. Dadurch lassen sich Lastgangdaten Strom und Gasdaten einfach weiterverarbeiten und für Energiebeschaffung oder Verbrauchsanalysen nutzen.

Unternehmen können auch Dritte bevollmächtigen, Lastgangdaten in ihrem Namen anzufordern. Mit einer entsprechenden Vollmacht unterstützt biddingground bei Bedarf dabei, Lastgangdaten beim Messstellenbetreiber anzufordern und für die Energiebeschaffung aufzubereiten.

Diese Zeiträume sollte man anfordern.

Für Verbrauchsanalysen werden in der Regel Lastgangdaten der letzten 12 Monate benötigt, da dieser Zeitraum eine belastbare Grundlage für die Bewertung des Verbrauchsverhaltens bietet. In manchen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, zusätzlich längere Zeiträume auszuwerten, um saisonale Schwankungen und wiederkehrende Verbrauchsmuster besser zu verstehen. 

Denn je vollständiger und nachvollziehbarer die Datenbasis ist, desto präziser können Energielieferanten Lastgangdaten für Strom und Gasprofile einschätzen und desto belastbarer fallen die Angebote aus.

SLP, RLM und moderne Messsysteme: Diese Messarten gibt es.

Ob Lastgangdaten vorliegen, hängt maßgeblich davon ab, wie ein Standort gemessen wird. In der Energiewirtschaft werden dabei unterschiedliche Messkonzepte eingesetzt, die bestimmen, ob und in welcher Form Lastgangdaten verfügbar sind.

SLP: Das Standardlastprofil.

Viele kleinere Gewerbe- und Haushaltskunden werden über sogenannte Standardlastprofile (SLP) abgerechnet. Dabei wird der Verbrauch nicht fortlaufend in kurzen Zeitintervallen gemessen, sondern zunächst nur als Gesamtverbrauch über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Das bedeutet: Es liegen in der Regel keine echten Lastgangdaten vor, sondern lediglich ein standardisiert abgebildetes Verbrauchsverhalten. Für kleinere Standorte ist das üblich, für präzisere Energiebschaffung oder Verbrauchsanalysen jedoch weniger aussagekräftig.

RLM: Die registrierende Leistungsmessung.

Größere Gewerbe- und Industriestandorte werden häufig über registrierende Leistungsmessung (RLM) erfasst. Dabei misst der Zähler den tatsächlichen Energieverbrauch in kurzen Zeitintervallen, sodass daraus die klassischen Lastgangdaten entstehen.

Damit liefert die registrierende Leistungsmessung ein deutlich genaueres Bild des tatsächlichen Verbrauchsverhaltens als ein Standardlastprofil. Gerade für Energiebeschaffung und Angebotskalkulationen sind Lastgangdaten für Strom und Gasdaten aus RLM-Messungen deshalb besonders wichtig.

iMSys: Moderne Messsysteme.

Mit dem Rollout intelligenter Messsysteme entstehen zunehmend auch bei kleineren Stromverbrauchern detaillierte Verbrauchsdaten. Nach dem Messstellenbetriebsgesetz sollen solche Systeme unter anderem bei Verbrauchsstellen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 kWh installiert werden.

Dadurch können intelligente Messsysteme (iMSys) auch außerhalb klassischer RLM-Abnahmestellen eine wertvolle Datengrundlage liefern. Verbrauchsanalysen werden genauer und zugleich können Lastgangdaten beziehungsweise lastgangähnliche Profile künftig breiter für die Energiebeschaffung genutzt werden.

Lastgangdaten können auch bei Netzentgelten eine Rolle spielen.

Lastgangdaten sind nicht nur für die Energiebeschaffung relevant, sondern können auch dabei helfen, den Energieverbrauch eines Standorts genauer zu analysieren. Gerade bei größeren RLM-Abnahmestellen lässt sich damit erkennen, wann hohe Leistungswerte auftreten und wie sich diese auf einzelne Kostenbestandteile auswirken.

Lastspitzen beeinflussen die Netzentgelte.

Lastspitzen sind Zeitpunkte, an denen der Stromverbrauch besonders hoch ist. In vielen Netzentgeltsystemen wirken sich solche Spitzen direkt auf leistungsabhängige Entgelte aus und können dadurch die Netzkosten erhöhen.

Lastgangdaten machen Belastungsschwerpunkte sichtbar.

Durch die Analyse von Lastgangdaten können Unternehmen nachvollziehen, zu welchen Zeiten besonders hohe Leistungswerte auftreten und welche Prozesse oder Anlagen dafür verantwortlich sind. Dadurch wird das Verbrauchsverhalten nicht nur transparenter, sondern auch gezielt auswertbar.

Lastprofile lassen sich unter Umständen optimieren.

Wenn Lastspitzen erkannt werden, können Unternehmen prüfen, ob sich diese organisatorisch oder technisch reduzieren lassen. In einigen Fällen ist es dadurch möglich, Lastprofile zu glätten und Netzentgelte durch zeitliche Verschiebung energieintensiver Prozesse oder gezieltes Lastmanagement zu optimieren.

Lastgangdaten schaffen zusätzliche wirtschaftliche Transparenz.

Viele Energiemanagementsysteme und Energieberater nutzen Lastgangdaten deshalb auch für Effizienzanalysen und Optimierungsmaßnahmen. Selbst wenn das nicht für jedes Unternehmen gleich relevant ist, helfen diese Daten dabei, auch Energie- und Netzkosten besser zu verstehen.

Sie wollen mehr zum Zusammenhang zwischen Lastgangdaten und Netzentgelten erfahren? Wie Netzentgelte mithilfe der Lastganganalyse gezielt gesenkt werden können, haben wir in einem anderen bidWissen Artikel behandelt. Hier geht’s zum Beitrag.

Fazit: Lastgangdaten für Transparenz in der Energiebeschaffung.

Lastgangdaten zeigen nicht nur, wie viel Energie ein Unternehmen verbraucht, sondern vor allem auch, wann und in welcher Höhe dieser Verbrauch anfällt. Genau deshalb bilden sie eine zentrale Grundlage, um das tatsächliche Verbrauchsverhalten realistisch einzuschätzen und Energieangebote präzise zu kalkulieren.

Gerade bei größeren Gewerbe- und Industriestandorten gehören Lastgangdaten zu den wichtigsten Unterlagen für eine strukturierte Energiebeschaffung. Unternehmen können diese Daten beim zuständigen Messstellenbetreiber anfordern oder einen Dienstleister damit beauftragen.

Wer Lastgangdaten frühzeitig anfordert und für die Energiebeschaffung bereitstellt, schafft damit die Voraussetzung für transparente Vergleiche, belastbare Angebote und bessere Konditionen in der Energiebeschaffung.

Jetzt Lastgangdaten anfordern.

biddingground unterstützt Sie gerne bei der Einholung Ihrer Lastgangdaten beim zuständigen Messstellenbetreiber und bereitet diese strukturiert auf. Auf dieser Grundlage können Sie unsere Plattform eigenständig nutzen und Ihre Energiebeschaffung gezielt steuern.

Sobald Ihre Daten vorliegen, geben Energieversorger auf identischer Basis vergleichbare Angebote ab. So schaffen Sie die Grundlage für fundierte Entscheidungen und bessere Konditionen.

bidWissen kompakt:
Die wichtigsten Infos zu Lastgangdaten.

Was sind Lastgangdaten einfach erklärt?

Lastgangdaten zeigen, wann und in welcher Höhe ein Unternehmen Energie verbraucht. Im Gegensatz zum reinen Gesamtverbrauch aus der Jahresrechnung bilden sie den zeitlichen Verlauf des Energieverbrauchs ab, meist in 15-Minuten-Intervallen bei Strom.

Warum sind Lastgangdaten für die Energiebeschaffung wichtig?

Für Energieversorger sind Lastgangdaten entscheidend, um den Energiebedarf realistisch zu bewerten. Je genauer das Verbrauchsprofil bekannt ist, desto besser können Angebote kalkuliert werden. Das führt häufig zu geringeren Risikoaufschlägen und besseren Preisen.

Wer stellt Lastgangdaten zur Verfügung?

Lastgangdaten werden vom zuständigen Messstellenbetreiber bereitgestellt. Das ist entweder der örtliche Netzbetreiber oder ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber, bei dem die Messdaten gespeichert sind. Die Daten werden meist innerhalb weniger Tage bis Wochen zur Verfügung gestellt. 

Wie kann man Lastgangdaten anfordern?

Unternehmen können Lastgangdaten direkt beim Messstellenbetreiber anfordern. Meist über ein Online-Portal, per Formular oder per E-Mail. Dafür werden in der Regel Angaben wie die Marktlokationsnummer und der gewünschte Zeitraum benötigt.

Wann gibt es Lastgangdaten (RLM statt SLP)?

Lastgangdaten liegen in der Regel bei sogenannten RLM-Abnahmestellen vor, also bei größeren Verbrauchern. Kleinere Standorte mit Standardlastprofil (SLP) haben meist keine echten Lastgangdaten, sondern nur rechnerisch ermittelte Verbrauchsprofile.

Wie viele Lastgangdaten sollten für die Energiebeschaffung vorliegen?

Für eine Energiebeschaffung werden meist Lastgangdaten der letzten 12 Monate benötigt. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, längere Zeiträume zu betrachten, um saisonale Schwankungen besser zu berücksichtigen.

Ihre Fragen – unsere Antworten.

Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:

  • Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
  • Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).

Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.

Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.

Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.

Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.

Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:

  • Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
  • Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).

Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.

Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.

Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.

Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.

FAQ

Sie geben Ihren Strom- oder Gasbedarf bequem über biddingground ein – inklusive Angaben wie:

  • Verbrauchsdaten (z. B. Lastgang, Leistungsspitzen)
  • Abnahmestellen (einzeln oder gebündelt)
  • Lieferzeitraum und gewünschte Vertragskonditionen

Die geprüften Anbieter erhalten diese Informationen und senden Ihnen passende Angebote.

Nein. Jede biddingground Ausschreibung ist unverbindlich. Sie entscheiden frei, ob und mit welchen Energielieferanten Sie einen Vertrag abschließen möchten.

Ja. Ihre Informationen werden nur den teilnehmenden Anbietern bereitgestellt – selbstverständlich vertraulich und compliance-konform. Unsere Plattform erfüllt aktuelle Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

Durch die Speicherung Ihrer Ausschreibungsdaten werden zudem künftige Beschaffungen vereinfacht und beschleunigt.