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Energieausschreibung für Filialisten: Strom und Gas wirtschaftlich steuern.

Beleuchtete Verkaufsfläche eines Filialunternehmens mit hohem Stromverbrauch pro Standort

Filialisten im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Dienstleistungssektor stehen beim Energieeinkauf vor einer strukturellen Herausforderung. Mit jedem zusätzlichen Standort wächst nicht nur das operative Geschäft, sondern auch die Komplexität der Energiebeschaffung. Unterschiedliche Vertragslaufzeiten, verschiedene Lieferanten, mehrere Zählertypen und getrennte Kostenstellen erschweren eine zentrale Steuerung.

Gleichzeitig fehlt häufig eine transparente Gesamtübersicht über die Strom- und Gaskosten im gesamten Unternehmen. Genau hier setzt eine strukturierte Energieausschreibung für Filialisten an: Energiemengen werden gebündelt, standortübergreifend ausgeschrieben und dennoch je Filiale separat abgerechnet.

Das Energieprofil von Gastronomiebetrieben unterscheidet sich ganz deutlich von vielen anderen Gewerben. Denn Energie wird nicht nur regelmäßig, sondern auch intensiv eingesetzt. Dabei ist die Kombination aus Dauerlast und Leistungsspitzen häufig.

In der Realität läuft es dann folgendermaßen ab: bestehende Lieferverträge werden einfach übernommen, da diese automatisch verlängert werden oder der bisherige Versorger neue Angebote sendet. Ein aktiver Marktvergleich? Der bleibt allzu häufig aus. Doch ein bestehender Vertrag bietet zwar vermeintliche Versorgungssicherheit, aber nicht zwangsläufig marktgerechte Konditionen.

Das Gastronomie Energieprofil.

Ein typischer Ist-Zustand in der Gastro.

Bei den Nutzungsprofilen in der Gastronomie  wirken sich schon geringe Preisunterschiede pro Kilowattstunde deutlich auf die Jahreskosten aus. Besonders für Restaurants mit durchgehendem Küchenbetrieb oder mehreren Kühlzonen werden Preisveränderungen unmittelbar in der Kalkulation spürbar.

Diese Information ist für Gastronomen nicht neu. Doch im operativen Geschäft fehlt schlichtweg die Zeit, bestehende Energieverträge regelmäßig zu hinterfragen und einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

Was die Diskussion rund um Energiekosten in der Gastronomie dominiert, sind vor allem Annahmen, die sich in der Praxis nicht bewahrheiten. Die Größe des Gastronomiebetriebs ist nicht allein entscheidend, um sich für eine Energieausschreibung zu „qualifizieren“. Ebenso relevant sind die strukturierte Aufbereitung von Verbrauchsdaten und der Zugang zu passenden Anbietern.

Annahmen in Bezug auf die Energiebeschaffung in der Gastronmie.

Für unsere Betriebsgröße lohnt sich das nicht.
Der Aufwand steht in keinem Verhältnis.
Die Preise sind überall ähnlich.

Was für die Energieausschreibung in der Gastronomie zählt.

Die oben genannten Annahmen führen dazu, dass Energiekosten über Jahre hinweg nicht aktiv überprüft werden. Die Betriebsgröße alleine ist für eine Kostensenkung von Gewerbestrom- und Gewerbegas nicht entscheidend. Zentral sind die strukturierte Aufbereitung der Verbrauchsdaten und der Zugang zu passenden Anbietern.

Viele Gastronomiebetriebe verbinden mit einer Energieausschreibung zunächst Bürokratie oder zusätzlichen Aufwand. Tatsächlich geht es jedoch um etwas sehr Praktisches: Strom- und Gasverträge strukturiert am Markt zu vergleichen, statt sie einfach weiterlaufen zu lassen. Der Ablauf ist klar geführt und erfordert keine energiewirtschaftliche Expertise, sondern vor allem transparente Verbrauchsdaten und einen realistischen Blick auf die eigene Betriebsstruktur.

Gastronomiebetriebe, für die sich eine Energieausschreibung lohnt.

Grundsätzlich profitieren viele Betriebe von einem Marktvergleich, insbesondere:

  • Restaurants und Gaststätten mit hohem Küchenbetrieb
  • Cafés, Bars und Systemgastronomie
  • Betriebe mit Gasanschluss
  • Gastronomieketten oder Konzepte mit mehreren Filialen
  • Standorte mit umfangreicher Kühl- oder Tiefkühltechnik

Mehrere Standorte bündeln und vom Marktvergleich profitieren.

Viele Gastronomiekonzepte bestehen aus mehreren Standorten. Meist haben diese Standorte jeweils eigene Energieverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten, Preisen und Vertragsbedingungen je Abnahmestelle. Das erschwert die Übersicht und eine wirtschaftliche Bewertung – doch nur auf den ersten Blick.

Schaffung von Wettbewerb.

Mehrere Standorte können in einer gemeinsamen Ausschreibung gebündelt werden, um Wettbewerb zu erzeugen und Volumen zu nutzen. Wichtig für Unternehmen ist dabei ein zentraler Punkt: Jeder Standort erhält weiterhin einen eigenen Vertrag und eine eigene Rechnung.

Gewinn einer besseren Verhandlungsposition.

Kostenstellen, Ansprechpartner und operative Besonderheiten bleiben getrennt abbildbar. Die Bündelung dient allein der  besseren Verhandlungsposition, nicht der organisatorischen Vereinheitlichung.

Flexible Berücksichtigung von Vertragslaufzeiten.

Auch unterschiedliche Vertragsenddaten einzelner Standorte können berücksichtigt werden. So lässt sich die reale Struktur des Betriebs abbilden, ohne bestehende Verträge vorzeitig aufzulösen.

Mehr Informationen zu den Vorteilen der Bündelung von Standorten für die Ausschreibung von Gewerbestrom und Gewerbegas, lesen Sie in unserem bidWissen ArtikelEnergie bündeln. Kosten senken. Strom und Gas zentral ausschreiben“.

Angaben, die man für eine Energieausschreibung braucht.

Eine strukturierte Energieausschreibung erfordert keine komplexen Analysen oder energiewirtschaftliches Spezialwissen. In der Regel reichen folgende Basisinformationen:

  • Jährlicher Stromverbrauch
  • Jährlicher Gasverbrauch
  • Anzahl der Abnahmestellen
  • Grundlegende Informationen zur Nutzung (z. B. Küche, Kühlung, Öffnungszeiten)

Bei größeren Gastronomiebetrieben oder bei mehreren Standorten kann zusätzlich ein Lastgang erforderlich sein. Dieser bildet ab, wann und in welchem Umfang Gewerbestrom und Gewerbegas tatsächlich verbraucht wird.

Eine saubere Datenbasis ist nicht nur formale Voraussetzung, sondern wirkt sich unmittelbar auf den Angebotspreis aus. Je besser Anbieter den tatsächlichen Verbrauch einschätzen können, desto geringer fallen pauschale Risikoaufschläge aus.

biddingground unterstützt bei Bedarf bei der Einholung und Aufbereitung der notwendigen Informationen, sodass der organisatorische Aufwand für Ihren Betrieb überschaubar bleibt.

Strom und Gas für den Gastronomiebetrieb können getrennt ausgeschrieben werden.

Wichtig ist vorweg eine klare fachliche Einordnung: Nicht Energiekosten werden ausgeschrieben, sondern Strom- und Gaslieferverträge. Das liegt daran, dass Strom und Gas unterschiedliche Märkte mit eigenen Preislogiken, Vertragsbedingungen und Anbieterstrukturen sind. Deshalb werden sie in der Praxis getrennt ausgeschrieben und bewertet. Für Gastronomiebetriebe bedeutet das konkret:

Entscheidend ist also nicht ein einheitlicher Versorger, sondern marktgerechte Konditionen je Energieträger, die wiederum auf den tatsächlichen Bedarf des Betriebs abgestimmt werden.

Den richtigen Zeitpunkt für die Energiebschaffung finden.

Viele Gastronomiebetriebe beschäftigen sich mit Strom und Gas erst dann intensiver, wenn der Vertrag kurz vor dem Ende steht. Dann entsteht Zeitdruck und Entscheidungen werden eher reaktiv als strategisch getroffen.

Energie kann oft schon im Voraus für zukünftige Lieferzeiträume gesichert werden. Deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig zu planen. Bei mehreren Standorten lassen sich unterschiedliche Vertragsenddaten schrittweise zusammenführen. So entsteht eine langfristig steuerbare Energiebeschaffung ohne operative Brüche im laufenden Betrieb.

An den Energiemärkten kommt es regelmäßig vor, dass weiter in der Zukunft liegende Zeiträume günstiger bewertet werden als kurzfristige Abschlüsse. Dieser Effekt wird als Backwardation bezeichnet. Wer rechtzeitig handelt, kann solche Marktphasen nutzen und Preise planbar absichern.

Versorgungssicherheit: Wo die wahren Risiken beim Lieferantenwechsel liegen.

Die Energieversorgung ist in Deutschland gesetzlich gesichert. Risiken daher nur in der vertraglichen Ausgestaltung oder versteckten Kostenfallen. Mit biddingground erhalten Sie einfach und schnell den günstigsten Preis und finden so das beste Angebot für Ihre Standorte.

Wechsel bedeutet nicht Ausfall.

Ein Lieferantenwechsel bedeutet nicht, dass auf einmal das Licht ausgeht oder die Küche stillsteht. Der Anbieterwechsel läuft technisch im Hintergrund ab. Für Betriebe ändert sich im Alltag nichts. Gewerbestrom und Gewerbegas fließen weiter, an allen Standorten.

Grund- und Ersatzversorgung als Sicherheitsnetz.

Selbst wenn im Sonderkundensegment einmal kein neuer Vertrag rechtzeitig zustande kommt, bleibt der Betrieb versorgt. In diesem Fall greift automatisch die gesetzliche Grund- oder Ersatzversorgung. Gastronomiebetriebe erhalten weiterhin Strom und Gas, auch ohne aktiven Vertrag. Diese Tarife sind meist nicht besonders günstig, doch sie stellen sicher, dass es keine Unterbrechung gibt.

Ungünstige Vertragsdetails als Risiko.

Ungünstige Vertragsdetails wie unklare Preisgarantien, lange Laufzeiten, versteckte Kündigungsfristen oder undurchsichtige Mengenregelungen können riskant werden. Eine strukturierte Ausschreibung macht Risiken sichtbar, statt sie in pauschalen Preisaufschlägen zu verstecken, und ermöglicht so fundierte Entscheidungen ohne operative Unsicherheit im laufenden Betrieb.

Auch Energieversorger stehen im Wettbewerb zueinander: Nutzen Sie diesen für Ihren Gastronomiebetrieb.

Ein strukturierter Marktvergleich bringt außerdem eines: Wettbewerb unter den Energieversorgern. Statt sich auf ein einzelnes Angebot – oft vom bisherigen Versorger – zu verlassen, treten mehrere Anbieter in direkten Vergleich. Das erhöht den Preisdruck, macht Konditionen transparenter und sorgt dafür, dass Angebote nicht pauschal kalkuliert werden, sondern sich am tatsächlichen Verbrauch Ihres Betriebs orientieren.

Für Gastronomiebetriebe bedeutet das: 

  • Bessere Vergleichbarkeit von Arbeitspreisen, Laufzeiten, Preisgarantien und Vertragsbedingungen
  • Nicht das erstbeste Angebot zählt, sondern das wirtschaftlich sinnvollste

Gastronomiebetriebe weisen spezifische Lastprofile auf, die nicht jeder Energieversorger gleich bewertet. Spitzenlasten zu Stoßzeiten, gleichzeitiger Betrieb mehrerer Küchengeräte, Dauerlasten durch Kühlung und saisonale Schwankungen erfordern Erfahrung in der Kalkulation.

Anbieter wie biddingground, die über umfassendes Branchenverständnis verfügen, können die Besonderheiten der Energiekosten in der Gastronomie realistischer einordnen. Das wirkt sich unmittelbar auf die Preisgestaltung aus, weil Risiken realistisch und nicht pauschal eingepreist werden.

Gerade in einer Branche, in der Margen eng kalkuliert sind und Kostensteigerungen nicht beliebig weitergegeben werden können, kann eine optimierte Strom- und Gasbeschaffung einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität leisten. In einem Marktumfeld mit anhaltend hohen und schwankenden Energiepreisen ist die Beschaffung von Gewerbestrom und Gewerbegas kein Luxus, sondern unternehmerische Vorsorge.

biddingground unterstützt Gastronomiebetriebe und die Hotellerie in ganz Deutschland – ob Restaurants in Berlin, Leipzig oder München. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Energiekosten strukturiert zu prüfen, dabei sämtliche Konditionen zu berücksichtigen und auch bei mehreren Standorten separate Verträge und Abrechnungen beizubehalten.

Die strukturellen Herausforderungen im Energieeinkauf von Filialunternehmen.

Je größer das Filialnetz, desto fragmentierter entwickelt sich die Vertragslandschaft. Unterschiedliche Abschlusszeitpunkte führen zu versetzten Laufzeiten. Hinzu kommen verschiedene Vertragsarten, Lieferanten und Kündigungsfristen.

Diese Entwicklung hat mehrere Konsequenzen:

  • Vertragslaufzeiten sind nicht aufeinander abgestimmt
  • Preisniveaus variieren je Standort
  • Ein systematischer Energiekostenvergleich findet selten statt
  • Interne Abstimmungen binden Zeit und Ressourcen
  • Rechnungs- und Kostenstellenzuordnung wird aufwendig

Dadurch bleibt der Energieeinkauf häufig operativ organisiert, obwohl er strategisch relevant ist. Gerade bei steigenden Energiepreisen wirken sich diese Strukturen unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit aus.

Lesen Sie dazu auch unseren bidWissen Artikel „Digitale Energieausschreibung für Strom & Gas: So funktioniert’s.“, um mehr über die  finanziellen Vorteile strategischer Energiebeschaffung zu erfahren.

Filialisten, für die sich eine gemeinsame Ausschreibung lohnt.

Eine standortübergreifende Energieausschreibung ist besonders sinnvoll für Unternehmen mit mehreren Abnahmestellen und dezentral gewachsenem Energieeinkauf, zum Beispiel:

  • Einzelhandels- und Fachmarktketten, deren Filialen einzeln oft im Tarifgeschäft verbleiben
  • Gastronomie- und Bäckereiketten mit hohem Energieeinsatz pro Standort
  • Dienstleistungsunternehmen mit Niederlassungen, etwa Fitnessstudios oder Autohäuser
  • Unternehmensgruppen mit mehreren Gesellschaften, die getrennt abrechnen müssen
  • Filialisten mit begrenzten internen Ressourcen, bei denen Energieeinkauf viel Zeit bindet

Filialisten und Unternehmensgruppen in Deutschland können ihre Strom- und Gasverträge standortübergreifend ausschreiben und gleichzeitig die separate Abrechnung je Filiale beibehalten. Durch die Bündelung entsteht eine stärkere Marktposition bei gleichbleibender interner Struktur.

Unterschiedliche Ausgangslagen je Filiale sind kein Ausschlusskriterium.

In der Praxis verfügen Filialisten selten über identische Rahmenbedingungen. Manche Standorte befinden sich im Tarifbereich, andere im Sonderkundenbereich. Zudem existieren unterschiedliche Zählertypen wie SLP oder RLM.

Diese Heterogenität erschwert zwar die Übersicht, verhindert jedoch keine gemeinsame Energieausschreibung. Entscheidend ist eine saubere Datenerfassung je Standort.

Innerhalb einer strukturierten Ausschreibung können berücksichtigt werden:

  • Tarif- und Sonderkundenverträge
  • unterschiedliche Zählertypen
  • abweichende Vertragslaufzeiten
  • verschiedene Kündigungsfristen

Solange die Rahmenbedingungen transparent dokumentiert sind, lassen sich auch heterogene Filialstrukturen in eine gemeinsame Marktanfrage überführen.

Häufige Frage von Filialisten in Bezug auf die Energiebeschaffung.

Ist unser Filialnetz überhaupt groß genug für eine gemeinsame Ausschreibung?

Was für die Energieausschreibung von Filialisten zählt.

Entscheidend ist nicht der Verbrauch einzelner Standorte, sondern das gesamte Beschaffungsvolumen. Selbst moderate Einzelverbräuche summieren sich über mehrere Standorte zu einer relevanten Energiemenge. Genau diese Bündelung verändert die Marktposition. Bereits ab wenigen Filialen kann sich eine Energieausschreibung für Filialisten lohnen, insbesondere wenn:

  • mehrere Abnahmestellen parallel betreut werden
  • Vertragsstände uneinheitlich organisiert sind
  • interner Koordinationsaufwand entsteht

Nicht die Größe der Filiale selbst entscheidet über den Nutzen, sondern die Menge des Verbrauchs.

Moderne Sportartikel-Filiale mit mehreren Verkaufsflächen als Beispiel für Energieausschreibung für Filialisten mit mehreren Standorten

Energieausschreibung von Filialisten: Sorgen, Strukturen und Vorteile.

Ein häufiger Einwand betrifft die Sorge um die interne Struktur. Filialunternehmen arbeiten oft mit mehreren Gesellschaften, getrennten Kostenstellen oder objektspezifischen Abrechnungsanforderungen.

Eine Energieausschreibung für Filialisten löst diese Strukturen nicht auf. Vielmehr bleiben:

  • separate Lieferverträge je Abnahmestelle möglich
  • individuelle Rechnungsempfänger erhalten
  • unterschiedliche Vertragspartner integrierbar

Die Bündelung wirkt primär nach außen – gegenüber dem Markt. Intern können Zuständigkeiten, Abrechnungen und Verantwortlichkeiten weiterhin getrennt bleiben oder auf Wunsch vereinheitlicht werden.

Strukturelles Vorgehen: Warum Bündelung wirtschaftlich wirkt.

Energieversorger kalkulieren ihre Angebote nicht ausschließlich auf Basis des aktuellen Börsenpreises. Auch interne Prozesskosten beeinflussen die Preisgestaltung.

Fixkosten und Skaleneffekte.

Vertragsmanagement, Abrechnung, Risikosteuerung und Kundenbetreuung verursachen fixe Aufwände. Werden größere Energiemengen ausgeschrieben, verteilen sich diese Kosten auf mehr Kilowattstunden. Gleichzeitig lassen sich größere Volumina effizienter beschaffen.

Terminmarktvorteile.

Größere Mengen können gezielter am Terminmarkt platziert werden. Dadurch verbessern sich die Beschaffungsmöglichkeiten für den Anbieter – ein Effekt, der sich direkt im Arbeitspreis widerspiegelt.

Wettbewerb als zusätzlicher Hebel.

Eine Energieausschreibung schafft Wettbewerb zwischen den Anbietern, da ihre Angebote direkt miteinander verglichen werden. Dieser transparente Vergleich reduziert Risikozuschläge und führt häufig zu besseren Konditionen.

Strom und Gas getrennt ausschreiben braucht nur strategische Abstimmung.

Obwohl Strom- und Gasmärkte unterschiedlich funktionieren, sollten beide Energieträger koordiniert geplant werden. Eine abgestimmte Ausschreibung erleichtert die Steuerung zukünftiger Vertragsphasen und erhöht die Planungssicherheit.

Durch eine strategische Abstimmung lassen sich:

  • Laufzeiten synchronisieren
  • Beschaffungszeitpunkte bewusst wählen
  • zukünftige Ausschreibungen planbar organisieren

Gerade für wachsende Filialnetze ist diese Struktur ein stabilisierender Faktor.

Transparenter Marktvergleich.

Der entscheidende Unterschied einer vorteilhaften Energieausschreibung liegt nicht in der Verhandlung, sondern in der Vergleichbarkeit. Erst wenn Anbieter wissen, dass ihre Kalkulation direkt neben anderen Angeboten steht, optimieren sie ihre Preise konsequent. Da die Angebote transparent gegenübergestellt werden, entsteht unmittelbarer Wettbewerbsdruck.

Gerade für Filialisten wirkt der Wettbewerbseffekt stark: Nicht die einzelne Filiale tritt als Abnehmer auf, sondern das gesamte Filialnetz mit gebündeltem Volumen.

Langfristige Planung als Stabilitätsfaktor.

Eine mehrjährige Energieausschreibung schafft zusätzliche Planungssicherheit. Wer frühzeitig plant, kann Energiepreise für mehrere Lieferjahre stabilisieren und das Risiko kurzfristiger Preissprünge reduzieren.

Voraussetzung ist eine strukturierte Plattform, die komplexe Rahmenbedingungen abbildet und den Ausschreibungsprozess transparent organisiert.

Organisatorische Vorteile einer zentralen Energieausschreibung.

Weniger dezentrale Abstimmungen.

Statt mehrere Standorte parallel zu koordinieren, wird der Prozess zentral gesteuert. Anforderungen werden einmal definiert und für alle Abnahmestellen angewendet.

Einheitliche Angebotsstruktur.

Alle Angebote basieren auf identischen Parametern. Dadurch entsteht Transparenz und Entscheidungsgrundlage.

Nachvollziehbare Dokumentation.

Entscheidungen lassen sich sauber dokumentieren – etwa gegenüber Geschäftsführung, Gesellschaftern oder internen Prüfstellen. Der Energieeinkauf wird dadurch nicht nur effizienter, sondern auch belastbarer organisiert.

Fazit: Filialstrukturen strategisch nutzen.

Filialisten stehen beim Energieeinkauf vor besonderen Herausforderungen. Viele Standorte, unterschiedliche Vertragsstände und begrenzte Ressourcen erschweren eine zentrale Steuerung. Genau darin liegt jedoch auch die Chance.

Wer Energiemengen strukturiert bündelt, verschafft sich eine stärkere Marktposition. Eine Energieausschreibung für Filialisten schafft Wettbewerb, reduziert organisatorischen Aufwand und ermöglicht marktnahe Preise – ohne die interne Trennung von Standorten oder Gesellschaften aufzugeben.

biddingground unterstützt Filialisten dabei, Energiemengen zu bündeln, Angebote vergleichbar zu machen und Entscheidungen transparent zu dokumentieren – effizient und digital.

Senken Sie jetzt die Energiekosten für Ihre Filialen.

Über biddingground werden Strom- und Gasausschreibungen standortübergreifend gebündelt und strukturiert im Markt platziert. Anbieter geben auf Basis klarer Verbrauchsdaten verbindliche Angebote ab, die objektiv vergleichbar sind. Separate Verträge und individuelle Abrechnungen je Filiale bleiben erhalten, während der gesamte Prozess revisionssicher dokumentiert wird.

Sie möchten wissen, ob Ihre aktuellen Konditionen marktgerecht sind? Registrieren Sie sich kostenfrei und starten Sie Ihre Energieausschreibung für Filialisten mit biddingground.

bidWissen kompakt:
Energieausschreibung für Filialisten.

Was genau ist eine Energieausschreibung für Filialisten?

Die Energieausschreibung für Filialisten ist ein strukturierter Prozess, bei dem Strom- und Gasmengen aller Filialstandorte gebündelt und gemeinsam ausgeschrieben werden, um bessere Preise und Konditionen zu erzielen.

Ab wie vielen Standorten lohnt sich eine gemeinsame Energieausschreibung?

Eine gemeinsame Energieausschreibung lohnt sich bereits ab wenigen Standorten, sobald durch die Bündelung ein relevantes Gesamtvolumen entsteht und der Aufwand für Einzelverträge spürbar ist.

Welche Vorteile hat die Bündelung von Strom- und Gas für Filialisten?

Filialisten profitieren von besseren Arbeitspreisen, geringerer Komplexität im Energieeinkauf, einheitlichen Vertragslaufzeiten und gleichzeitig separaten Rechnungen sowie Kostenstellen je Filiale.

Wie unterstützt biddingground Filialisten bei der Energieausschreibung?

biddingground bündelt alle Zählpunkte und Standorte in einer digitalen Plattform, macht Angebote objektiv vergleichbar, dokumentiert den Vergabeprozess revisionssicher und ermöglicht individuelle Lieferverträge sowie Abrechnungen je Abnahmestelle.

Ihre Fragen – unsere Antworten.

Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:

  • Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
  • Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).

Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.

Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.

Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.

Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.

Das hängt davon ab, ob Sie bislang einen Tarifvertrag oder einen Sonderkundenvertrag hatten:

  • Im Tarifsegment läuft die Versorgung in der Regel zu denselben Konditionen weiter – mit monatlicher Kündigungsfrist.
  • Im Sonderkundensegment hingegen endet der Vertrag fix zum vereinbarten Zeitpunkt. Wenn bis dahin kein neuer Vertrag vorliegt, fällt Ihr Unternehmen automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung – mit meist deutlich höheren Preisen und kurzen Kündigungsfristen (z. B. 14 Tage).

Daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Neuausschreibung – z. B. über biddingground.

Für eine Ausschreibung werden Sie von unserer Plattform Schritt für Schritt durchgeführt und informiert. Sie müssen im Vorfeld nur ein paar Stammdaten zu Ihrem Unternehmen bzw. zu den Verbrauchsstellen angeben. Am besten halten Sie die Jahresrechnungen aus dem Vorjahr bereit, da in diesen sämtliche notwendige Informationen enthalten sind. Bei sogenannten RLM-Abnahmestellen ist zusätzlich noch ein Lastgang als Datei sinnvoll. Diese erhalten Sie im Regelfall von Ihrem bisherigen Versorger oder Sie beauftragen uns, diese Daten für Sie einzuholen.

Der Vertrag wird durch das Unternehmen geschlossen, das in der Registrierung hinterlegt bzw. für die Ausschreibung ausgewählt wurde. Es können aber für jede Liegenschaft unterschiedliche Rechnungsempfänger angelegt werden.

Sie können konzernübergreifend ausschreiben oder für mehrere Ihrer Unternehmen, die nicht miteinander verflechtet sind. Beachten Sie allerdings, dass für jedes Unternehmen ein separater Energieliefervertrag geschlossen wird und entweder alle Unternehmen das Angebot annehmen, oder alle ablehnen.

FAQ

Sie geben Ihren Strom- oder Gasbedarf bequem über biddingground ein – inklusive Angaben wie:

  • Verbrauchsdaten (z. B. Lastgang, Leistungsspitzen)
  • Abnahmestellen (einzeln oder gebündelt)
  • Lieferzeitraum und gewünschte Vertragskonditionen

Die geprüften Anbieter erhalten diese Informationen und senden Ihnen passende Angebote.

Nein. Jede biddingground Ausschreibung ist unverbindlich. Sie entscheiden frei, ob und mit welchen Energielieferanten Sie einen Vertrag abschließen möchten.

Ja. Ihre Informationen werden nur den teilnehmenden Anbietern bereitgestellt – selbstverständlich vertraulich und compliance-konform. Unsere Plattform erfüllt aktuelle Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

Durch die Speicherung Ihrer Ausschreibungsdaten werden zudem künftige Beschaffungen vereinfacht und beschleunigt.