bidWissen zum Thema:

Ausschreibung veröffentlichen mit biddingground.

Börsen- und Marktdaten als Symbol für den Energiemarkt und Energiepreise.

Nachdem alle Anforderungen und Rahmenbedingungen festgelegt wurden, folgt der entscheidende Schritt der professionellen Energiebeschaffung: die Veröffentlichung der Ausschreibung. Erst mit diesem Schritt beginnt der eigentliche Wettbewerbsprozess und passende Energielieferanten erhalten die Möglichkeit, ein verbindliches Angebot abzugeben.

Damit der Wettbewerb auf einer belastbaren Grundlage stattfinden kann, definiert die Plattform klare Fristen, einheitliche Regeln und einen strukturierten Ablauf. Dieser Artikel zeigt, wie die Veröffentlichung funktioniert, warum Angebots- und Bindefristen wichtig sind und wie durch Matching sowie Wunschlieferanten ein relevanter und fairer Wettbewerb entsteht.

Unter Strom und wenig Zeit? 
bidWissen kompakt bündelt die wichtigsten Infos.

Das Energieprofil von Gastronomiebetrieben unterscheidet sich ganz deutlich von vielen anderen Gewerben. Denn Energie wird nicht nur regelmäßig, sondern auch intensiv eingesetzt. Dabei ist die Kombination aus Dauerlast und Leistungsspitzen häufig.

In der Realität läuft es dann folgendermaßen ab: bestehende Lieferverträge werden einfach übernommen, da diese automatisch verlängert werden oder der bisherige Versorger neue Angebote sendet. Ein aktiver Marktvergleich? Der bleibt allzu häufig aus. Doch ein bestehender Vertrag bietet zwar vermeintliche Versorgungssicherheit, aber nicht zwangsläufig marktgerechte Konditionen.

Das Gastronomie Energieprofil.

Ein typischer Ist-Zustand in der Gastro.

Bei den Nutzungsprofilen in der Gastronomie  wirken sich schon geringe Preisunterschiede pro Kilowattstunde deutlich auf die Jahreskosten aus. Besonders für Restaurants mit durchgehendem Küchenbetrieb oder hohem Kühlbedarf werden Preisveränderungen unmittelbar in der Kalkulation spürbar.

Diese Information ist für Gastronomen nicht neu. Doch im operativen Geschäft fehlt schlichtweg die Zeit, bestehende Energieverträge regelmäßig zu hinterfragen und einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

Was die Diskussion rund um Energiekosten in der Gastronomie dominiert, sind vor allem Annahmen, die sich in der Praxis nicht bewahrheiten. Die Größe des Gastronomiebetriebs ist nicht allein entscheidend, um sich für eine Energieausschreibung zu „qualifizieren“. Ebenso relevant sind die strukturierte Aufbereitung von Verbrauchsdaten und der Zugang zu passenden Anbietern.

Annahmen in Bezug auf die Energiebeschaffung in der Gastronmie.

Für unsere Betriebsgröße lohnt sich das nicht.
Der Aufwand steht in keinem Verhältnis.
Die Preise sind überall ähnlich.

Was für die Energieausschreibung in der Gastronomie zählt.

Die oben genannten Annahmen führen dazu, dass Energiekosten über Jahre hinweg nicht aktiv überprüft werden. Die Betriebsgröße alleine ist für eine Kostensenkung von Gewerbestrom- und Gewerbegas nicht entscheidend. Zentral sind die strukturierte Aufbereitung der Verbrauchsdaten und der Zugang zu passenden Anbietern.

Viele Gastronomiebetriebe verbinden mit einer Energiebeschaffung zunächst Bürokratie oder zusätzlichen Aufwand. Tatsächlich geht es jedoch um etwas sehr Praktisches: Strom- und Gasverträge strukturiert am Markt zu vergleichen, statt sie einfach weiterlaufen zu lassen. Der Ablauf ist klar geführt und erfordert keine energiewirtschaftliche Expertise, sondern vor allem transparente Verbrauchsdaten und einen realistischen Blick auf die eigene Betriebsstruktur.

Gastronomiebetriebe, für die sich eine Energiebeschaffung lohnt.

Grundsätzlich profitieren viele Betriebe von einem Marktvergleich, insbesondere:

  • Restaurants und Gaststätten mit hohem Küchenbetrieb
  • Cafés, Bars und Systemgastronomie
  • Betriebe mit Gasanschluss
  • Gastronomieketten oder Konzepte mit mehreren Filialen
  • Standorte mit umfangreicher Kühl- oder Tiefkühltechnik

Mehrere Standorte bündeln und vom Marktvergleich profitieren.

Viele Gastronomiekonzepte bestehen aus mehreren Standorten. Meist haben diese Standorte jeweils eigene Energieverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten, Preisen und Vertragsbedingungen je Abnahmestelle. Das erschwert die Übersicht und eine wirtschaftliche Bewertung – doch nur auf den ersten Blick.

Schaffung von Wettbewerb.

Mehrere Standorte können in einer gemeinsamen Ausschreibung gebündelt werden, um Wettbewerb zu erzeugen und Volumen zu nutzen. Wichtig für Unternehmen ist dabei ein zentraler Punkt: Jeder Standort erhält weiterhin einen eigenen Vertrag und eine eigene Rechnung.

Gewinn einer besseren Verhandlungsposition.

Kostenstellen, Ansprechpartner und operative Besonderheiten bleiben getrennt abbildbar. Die Bündelung dient allein der  besseren Verhandlungsposition, nicht der organisatorischen Vereinheitlichung.

Flexible Berücksichtigung von Vertragslaufzeiten.

Auch unterschiedliche Vertragsenddaten einzelner Standorte können berücksichtigt werden. So lässt sich die reale Struktur des Betriebs abbilden, ohne bestehende Verträge vorzeitig aufzulösen.

Mehr Informationen zu den Vorteilen der Bündelung von Standorten für die Ausschreibung von Gewerbestrom und Gewerbegas, lesen Sie in unserem bidWissen ArtikelEnergie bündeln. Kosten senken. Strom und Gas zentral ausschreiben“.

Angaben, die man für eine Energiebeschaffung braucht.

Eine strukturierte Energiebeschaffung erfordert keine komplexen Analysen oder energiewirtschaftliches Spezialwissen. In der Regel reichen folgende Basisinformationen:

  • Jährlicher Stromverbrauch
  • Jährlicher Gasverbrauch
  • Anzahl der Abnahmestellen
  • Grundlegende Informationen zur Nutzung (z. B. Küche, Kühlung, Öffnungszeiten)

Bei größeren Gastronomiebetrieben oder bei mehreren Standorten kann zusätzlich ein Lastgang erforderlich sein. Dieser bildet ab, wann und in welchem Umfang Gewerbestrom und Gewerbegas tatsächlich verbraucht wird.

Eine saubere Datenbasis ist nicht nur formale Voraussetzung, sondern wirkt sich unmittelbar auf den Angebotspreis aus. Je besser Anbieter den tatsächlichen Verbrauch einschätzen können, desto geringer fallen pauschale Risikoaufschläge aus.

biddingground unterstützt bei Bedarf bei der Einholung und Aufbereitung der notwendigen Informationen, sodass der organisatorische Aufwand für Ihren Betrieb überschaubar bleibt.

Strom und Gas für den Gastronomiebetrieb können getrennt ausgeschrieben werden.

Wichtig ist vorweg eine klare fachliche Einordnung: Nicht Energiekosten werden ausgeschrieben, sondern Strom- und Gaslieferverträge. Das liegt daran, dass Strom und Gas unterschiedliche Märkte mit eigenen Preislogiken, Vertragsbedingungen und Anbieterstrukturen sind. Deshalb werden sie in der Praxis getrennt ausgeschrieben und bewertet. Für Gastronomiebetriebe bedeutet das konkret:

Entscheidend ist also nicht ein einheitlicher Versorger, sondern marktgerechte Konditionen je Energieträger, die wiederum auf den tatsächlichen Bedarf des Betriebs abgestimmt werden.

Den richtigen Zeitpunkt für die Energiebschaffung finden.

Viele Gastronomiebetriebe beschäftigen sich mit Strom und Gas erst dann intensiver, wenn der Vertrag kurz vor dem Ende steht. Dann entsteht Zeitdruck und Entscheidungen werden eher reaktiv als strategisch getroffen.

Energie kann oft schon im Voraus für zukünftige Lieferzeiträume gesichert werden. Deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig zu planen. Bei mehreren Standorten lassen sich unterschiedliche Vertragsenddaten schrittweise zusammenführen. So entsteht eine langfristig steuerbare Energiebeschaffung ohne operative Brüche im laufenden Betrieb.

An den Energiemärkten kommt es regelmäßig vor, dass weiter in der Zukunft liegende Zeiträume günstiger bewertet werden als kurzfristige Abschlüsse. Dieser Effekt wird als Backwardation bezeichnet. Wer rechtzeitig handelt, kann solche Marktphasen nutzen und Preise planbar absichern.

Versorgungssicherheit: Wo die wahren Risiken beim Lieferantenwechsel liegen.

Die Energieversorgung ist in Deutschland gesetzlich gesichert. Risiken daher nur in der vertraglichen Ausgestaltung oder versteckten Kostenfallen. Mit biddingground erhalten Sie einfach und schnell den günstigsten Preis und finden so das beste Angebot für Ihre Standorte.

Wechsel bedeutet nicht Ausfall.

Ein Lieferantenwechsel bedeutet nicht, dass auf einmal das Licht ausgeht oder die Küche stillsteht. Der Anbieterwechsel läuft technisch im Hintergrund ab. Für Betriebe ändert sich im Alltag nichts. Gewerbestrom und Gewerbegas fließen weiter, an allen Standorten.

Grund- und Ersatzversorgung als Sicherheitsnetz.

Selbst wenn im Sonderkundensegment einmal kein neuer Vertrag rechtzeitig zustande kommt, bleibt der Betrieb versorgt. In diesem Fall greift automatisch die gesetzliche Grund- oder Ersatzversorgung. Gastronomiebetriebe erhalten weiterhin Strom und Gas, auch ohne aktiven Vertrag. Diese Tarife sind meist nicht besonders günstig, doch sie stellen sicher, dass es keine Unterbrechung gibt.

Ungünstige Vertragsdetails als Risiko.

Ungünstige Vertragsdetails wie unklare Preisgarantien, lange Laufzeiten, versteckte Kündigungsfristen oder undurchsichtige Mengenregelungen können riskant werden. Eine strukturierte Ausschreibung macht Risiken sichtbar, statt sie in pauschalen Preisaufschlägen zu verstecken, und ermöglicht so fundierte Entscheidungen ohne operative Unsicherheit im laufenden Betrieb.

Auch Energieversorger stehen im Wettbewerb zueinander: Nutzen Sie diesen für Ihren Gastronomiebetrieb.

Ein strukturierter Marktvergleich bringt außerdem eines: Wettbewerb unter den Energieversorgern. Statt sich auf ein einzelnes Angebot – oft vom bisherigen Versorger – zu verlassen, treten mehrere Anbieter in direkten Vergleich. Das erhöht den Preisdruck, macht Konditionen transparenter und sorgt dafür, dass Angebote nicht pauschal kalkuliert werden, sondern sich am tatsächlichen Verbrauch Ihres Betriebs orientieren.

Für Gastronomiebetriebe bedeutet das: 

  • Bessere Vergleichbarkeit von Arbeitspreisen, Laufzeiten, Preisgarantien und Vertragsbedingungen
  • Nicht das erstbeste Angebot zählt, sondern das wirtschaftlich sinnvollste

Gastronomiebetriebe weisen spezifische Lastprofile auf, die nicht jeder Energieversorger gleich bewertet. Spitzenlasten zu Stoßzeiten, gleichzeitiger Betrieb mehrerer Küchengeräte, Dauerlasten durch Kühlung und saisonale Schwankungen erfordern Erfahrung in der Kalkulation.

Anbieter wie biddingground, die über umfassendes Branchenverständnis verfügen, können die Besonderheiten der Energiekosten in der Gastronomie realistischer einordnen. Das wirkt sich unmittelbar auf die Preisgestaltung aus, weil Risiken realistisch und nicht pauschal eingepreist werden.

Gerade in einer Branche, in der Margen eng kalkuliert sind und Kostensteigerungen nicht beliebig weitergegeben werden können, kann eine optimierte Strom- und Gasbeschaffung einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität leisten. In einem Marktumfeld mit anhaltend hohen und schwankenden Energiepreisen ist die Beschaffung von Gewerbestrom und Gewerbegas kein Luxus, sondern unternehmerische Vorsorge.

biddingground unterstützt Gastronomiebetriebe und die Hotellerie in ganz Deutschland – ob Restaurants in Berlin, Leipzig oder München. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Energiekosten strukturiert zu prüfen, dabei sämtliche Konditionen zu berücksichtigen und auch bei mehreren Standorten separate Verträge und Abrechnungen beizubehalten.

Flexibel: Die Veröffentlichung kann vorbereitet und für später gespeichert werden.

Unternehmen müssen ihre Ausschreibung nicht unmittelbar veröffentlichen. Stattdessen kann sie jederzeit gespeichert und später weiterbearbeitet werden, sodass ausreichend Zeit für Vorbereitung, Prüfung und interne Abstimmung bleibt.

Erst mit der Veröffentlichung beginnt die eigentliche Angebotsphase. Ab diesem Zeitpunkt erhalten passende Energielieferanten Zugriff auf die Anfrage und können auf Grundlage der definierten Anforderungen verbindliche Angebote abgeben.

Moderne Bürogebäude als Symbol für Unternehmen und professionelle Energiebeschaffung.

Was gleich zu Beginn der Angebotsphase für die Energielieferanten gilt.

Während der Angebotsphase prüfen die Energielieferanten die bereitgestellten Daten und bereiten ihre Kalkulation vor. Damit die Angebote belastbar und vergleichbar ausfallen, gelten für alle Anbieter klare Fristen und einheitliche Regeln.

Mindestlaufzeit.

Zwischen Veröffentlichung und Angebotsabgabe liegen grundsätzlich mindestens fünf Tage. So bleibt ausreichend Zeit, um auch größere Verbrauchsmengen oder mehrere Standorte sorgfältig zu bewerten.

Verbindliche Angebote.

Jeder Energielieferant gibt einmalig ein verbindliches Angebot ab. Da alle Anbieter auf derselben Grundlage kalkulieren, entsteht ein klar strukturierter Wettbewerb.

So schafft die Angebotsphase die Voraussetzung für marktfähige Angebote, direkte Vergleichbarkeit und eine nachvollziehbare Entscheidung.

Bindefrist der Angebote.

Zusätzlich wird für jede Energiebeschaffung eine Bindefrist angegeben, deren Länge selbst festgelegt werden kann. Im besten Fall sollte diese ein oder maximal zwei Stunden betragen. Kurze Bindefristen sind in der Energiebeschaffung üblich, da Energielieferanten ihre Angebote auf Basis aktueller Marktpreise kalkulieren. Je länger ein Angebot verbindlich gültig bleiben muss, desto größer ist das Risiko von Marktbewegungen. Und dieses Risiko wird häufig über zusätzliche Risikoaufschläge in den Angebotspreis eingerechnet.

Innerhalb der Bindefrist sind die eingereichten Angebote verbindlich und können vom Unternehmen angenommen werden. Vor Beginn dieses Zeitfensters bleiben die Angebote jedoch unsichtbar. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Energielieferanten unter denselben Bedingungen am Wettbewerb teilnehmen und ihre Preise nicht nachträglich an andere Angebote anpassen können.

Matching: Nur passende Lieferanten erhalten Angebote.

Ein zentraler Bestandteil von biddingground ist das sogenannte Matching. Dabei wird sichergestellt, dass eine Anfrage nur an Energielieferanten übermittelt wird, die die definierten Anforderungen grundsätzlich erfüllen und die jeweilige Beschaffungsstruktur tatsächlich bedienen können. Dabei werden beispielsweise:

  • passende Verbrauchsgrößen berücksichtigt,
  • geeignete Beschaffungsmodelle abgeglichen,
  • Strom- oder Gasbedarf korrekt zugeordnet,
  • erforderliche Lieferstrukturen geprüft
  • und relevante Vertragsparameter berücksichtigt.

Dadurch entsteht kein unstrukturierter Massenversand an beliebige Anbieter. Stattdessen konzentriert sich der Wettbewerb auf jene Energielieferanten, die für die jeweilige Energiebeschaffung tatsächlich infrage kommen. Das reduziert den organisatorischen Aufwand und erhöht zugleich die Relevanz der eingehenden Angebote.

Durch das Matching erhalten Unternehmen nicht möglichst viele, sondern möglichst passende Angebote. Auf einer klar definierten und vergleichbaren Grundlage.

Wunschlieferanten gezielt einbinden.

Neben dem automatischen Matching können Unternehmen auch Wunschlieferanten zur Teilnahme an der Energiebeschaffung einladen. Dabei handelt es sich um Energielieferanten, mit denen bereits zusammengearbeitet wurde oder die aus Unternehmenssicht für die jeweilige Beschaffung besonders relevant sind. So können

  • bestehende Energielieferanten berücksichtigt,
  • bevorzugte Anbieter gezielt eingeladen,
  • und etablierte Geschäftsbeziehungen in den Wettbewerb einbezogen werden.

Auch Wunschlieferanten erhalten dieselben Anforderungen und Rahmenbedingungen wie alle übrigen Teilnehmer. Dadurch kalkulieren alle Anbieter auf identischer Grundlage, sodass die Angebote vollständig vergleichbar bleiben und der Wettbewerb weiterhin unter einheitlichen Bedingungen stattfindet.

Fazit: Mit der Veröffentlichung beginnt der Wettbewerb.

Mit der Veröffentlichung der Ausschreibung beginnt der eigentliche Wettbewerbsprozess. Klare Fristen, verbindliche Angebote und einheitliche Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass alle Energielieferanten unter denselben Voraussetzungen kalkulieren und die eingehenden Angebote direkt vergleichbar bleiben.

Gleichzeitig stellt das Matching sicher, dass nur passende Anbieter angesprochen werden, während Wunschlieferanten gezielt ergänzt werden können. So entsteht kein unstrukturierter Massenversand, sondern ein relevanter Wettbewerb mit belastbaren Angeboten und einer nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage.

Bereit, Ihre Energiebeschaffung zu professionalisieren?

Mit biddingground können Sie Strom und Gas ausschreiben, mehrere Energielieferanten in den Wettbewerb bringen und Angebote transparent vergleichen. Statt aktiv nach dem passenden Anbieter zu suchen, lassen Sie die Anbieter mit ihren besten Konditionen auf Sie zukommen und treffen Ihre Entscheidung auf Basis eines nachvollziehbaren Marktvergleichs.

bidWissen kompakt: Professionelle Energiebeschaffung über biddingground

Was ist der Unterschied zwischen biddingground und einem Vergleichsportal?

Klassische Vergleichsportale zeigen bestehende Tarife oder Standardangebote an. biddingground schafft dagegen die Grundlage für eine strukturierte Energieausschreibung, bei der mehrere Energielieferanten auf identischer Basis miteinander konkurrieren.

Wie viele Energielieferanten erhalten meine Ausschreibung?

Das hängt von den Anforderungen der Ausschreibung ab. Über das Matching werden nur Energielieferanten eingeladen, die die jeweiligen Kriterien grundsätzlich erfüllen können. Dadurch bleibt der Wettbewerb relevant und die Angebote vergleichbar.

Kann ich Strom und Gas gleichzeitig ausschreiben?

Strom und Gas werden grundsätzlich in separaten Ausschreibungen beschafft, da es sich um unterschiedliche Märkte handelt. Beide Ausschreibungen können jedoch parallel erstellt und verwaltet werden.

Kann ich bestehende oder bevorzugte Energielieferanten einbinden?

Ja. Neben den automatisch gematchten Energielieferanten können auch Wunschlieferanten zur Ausschreibung eingeladen werden. Alle Anbieter erhalten dabei dieselben Informationen und geben ihre Angebote auf identischer Grundlage ab.

Benötige ich energiewirtschaftliches Fachwissen, um biddingground zu nutzen?

Nein. Die Plattform führt Unternehmen Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Von der Anlage der Verbrauchsstellen bis zum Angebotsvergleich und der Zuschlagserteilung.

Ist die Nutzung von biddingground für Unternehmen kostenpflichtig?

Nein. Die Nutzung der Plattform ist für Unternehmen vollständig kostenfrei. Die Plattformgebühren werden von den teilnehmenden Energielieferanten getragen.